der Umzug

Ich rief also kurzum den Jagdpächter an und erklärte ihm die Situation. Nach einem kurzem Gespräch war die Sache ausgemacht und das Schweinchen hatte von nun an ein neues Zuhause.

Doch noch wusste der kleine Frischling nichts von seinem Glück und ganz sicher würde er sich auch nicht so einfach überzeugen lassen mit mir zu kommen.

Um das Vertrauen des Schweinchens zu gewinnen, besuchte ich sein Versteck in den kommenden Tagen immer wieder, redete mit ihm und brachte ihm Futter.

Doch die ersten Einfangverusche blieben erfolglos. Viel zu flink entzog sich der Kleine bei jeder sich bietenden Gelegenheit meinen Händen. Auch die Idee eine Kiste über ihn zu stülpen gab ich nach wenigen Versuchen auf, um nicht vollends unsere junge Freundschaft zu gefährden.

Letztlich war es eine Kombination aus Geduld und dem Wissen um den tierischen Appetit meines grunzenden Freunds, der ihn in meine Transportkiste trieb. Schnell hatte er sich beruhigt und so konnte ich mit Hilfe schnell herbeigerufener Helfer den Frischling sicher in sein neues Zuhause transportieren.

Der Hühnerstall hatte sich bereits im Vorfeld in ein vollwertiges Schweinedomizil verwandelt. Alles war mit Stroh ausgelegt, sein Unterschlupf abgedunkelt und der Auslauf bereit für ausgiebige Grabungen mit dem kleinen Rüssel.

Doch schön langsam! Nach der ersten Nacht wagten wir beide unseren ersten echten Annäherungsversuch, der allerdings erstmal in einem Scheinangriff des kleinen Schweins endete. Doch bereits nach ein klein wenig mehr Eingewöhnungszeit und ausgiebigen Erkundungen im neuen Gehege quiekte der Frischling recht vergnügt und wurde zunehmend selbstbewusster.