Wildkräuter

Mit Klick auf die Bilder gibt es interessante Infos zu unseren einheimischen Wildkräutern


wiesen-labkraut
wiesen-labkraut
knoblauchsrauke
knoblauchsrauke
brennnessel
brennnessel
schwarzer holunder
schwarzer holunder

gefleckte taubnessel
gefleckte taubnessel
weiße taubnessel
weiße taubnessel
löwenzahn
löwenzahn
sauerampfer
sauerampfer

spitzwegerich
spitzwegerich
bärlauch
bärlauch
waldmeister
waldmeister


Auf Wiesen und Wäldern findet man den  größten kostenlosen Outdoor-Supermarkt, mit einem sehr abwechslungsreichen Angebot an reichhaltigen Vitaminbomben in Form von Wildkräutern, Rinden, Baumblättern, Baumnadeln, Sämlingen etc.. Insbesondere im April und Mai kann man sich  jeden Tag mit grünsaftigem Kraut versorgen. Was wichtig beim Sammeln ist, dass man möglichst weiß, welche Wiesen   ökologisch gedüngt bzw. nicht behandelt werden – ansonsten ist das Ganze doch auch nicht mehr ganz so gesund. Und es versteht sich ja von selbst, aber vom Wegesrand auch nicht pflücken.

Der Bärlauch gibt den Auftakt in die Saison der Wildkräuter Ende März/Anfang April und es lässt sich beispielsweise ein herzhaftes Pesto mit Pinienkernen daraus zaubern, was für lange Zeit lagerbar ist. Dasselbe gilt für die unheimlich geschmacksintensive Knoblauchsrauke, die in lichtdurchlässigen Laubwäldern häufig zahlreich neben Brenesselkolonien zu finden ist.  Besonders beliebt in unserer Küche sind Wiesen-Labkraut, Kletten-Labkraut, Löwenzahn, Brennnessel, Spitzwegerich, Taubnessel, Waldmeister, Sauerampfer und schwarzer Holunder. Kombiniert mit Gemüse und Früchten aus dem eigenen Garten – 


Einfach eine super Quelle sich tag für tag einen guten Spirit in Körper und Geist zu holen.  

Ein empfehlenswertes Buch zur Wildkräuterkunde in heimischer Natur ist das Bestimmungsbuch "Essbare Wildpflanzen" von Fleischhauer (2007), welches im AT Verlag erschienen ist. Wenn’s um die Verwertung geht, ist das Buch „Holunder, Dost und Gänseblümchen – Vegetarische Rezepte mit wilden Kräutern und Früchten eine tolle Angelegenheit.

Die Autorin Heide Hasskerl erlaubt es in  uraltes Wissen über die heimische Wildkrätuerküche einzutauchen und das  Buch hebt sich damit von vielen Trendkochbüchern ab. Sie schreibt: "Falls sie nach der Lektüre dieses Buches und dem Nachkochen der vielen Rezeptideen das Wort „Unkraut“ aus Ihrem Sprachgebrauch entfernt haben, hat die Natur ein unsichtbares Band der Sympathie zwischen uns geknüpft.“ J - Find’ ich gut! 

 

Im Verlauf der Frühlings-, Sommer- und Herbstmonate steht jeder Monat im Zeichen verschiedener essbaren Kostbarkeiten in der Natur. Jede eine verlangt unterschiedliche Verarbeitungs- und Konservierungsmethoden, so dass man jeden Monat unzählige Stunden damit verbringen kann, sich tieferes Wissen über die Nutzbarmachung von den unterschiedlichen Pflanzen anzueignen.