God bless America - alaska the last frontier


Wir lassen den Yukon nun für das Erste hinter uns und sind beeindruckt! Was für eine wunderbare, menschenleere Wildnis! Goodbye - Aber wir kommen bald wieder. Jetzt heisst es erstmal „Yihaaaa, Alaska!!“ Seitdem ich das erste Mal in den Staaten war, mit zarten neunzehn Jahren, wollte ich unbedingt mal nach Alaska – ich hatte seit einer Begegnung mit einem sehr netten Indianer aus Alaska eine überaus exotische Vorstellung von diesem Fleckchen Erde – jetzt ist alles zum Greifen nahe und ich freue mich schon sehr!

An der Grenze schießen wir noch einige nette Erinnerungsfotos und legen anschließend die letzten Meter bis zur amerikanischen Grenzkontrolle zurück. Vor uns fahren einige LKWs beladen mit Armeefahrzeugen. An der Grenze müssen wir aus dem Auto aussteigen, um unsere Fingerabdrücke scannen zu lassen und alles riecht schon förmlich nach USA.  An der Tür ein Schild auf dem geschrieben steht, im Office keine Schusswaffen erlaubt! Okay here we go! Welcome to America – God bless America!!!

 

Der Polizeibeamte, dessen Namensschild auf eine deutsche Abstammung vermuten lässt, ist sehr freundlich und erlaubt uns den Übertritt in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Alles gut, we did it!!! Wir sind erleichtert wieder in unserem Van zu sitzen und loszufahren. Wir fahren bis kurz vor Tok, einer alaskanischen Kleinstadt und pennen an einer Rest Area direkt am Fluss. Zum Abendessen gibt’s heute: Kichererbsensuppe aus der Dose! Mmmmhhh lecker J Ohne Witz so eine Dosensuppe kann auch mal ganz gut schmecken, wenn man so gar keinen Bock mehr hat zu kochen.

 

 


Am nächsten Morgen geht’s nach Tok, dass sich recht unspektakulär darstellt. Trotzdem machen wir kurz halt, um das Free-Wifi im Visitor Center zu nutzen und unsere neuesten Blogbeiträge zu veröffentlichen. Nochmal den Tank auffüllen und weiter geht’s Richtung Norden. Die Landschaft ist zwar ganz nett, aber nach all dem, was wir bisher gesehen haben relativ unspektakulär. Wir fahren auf einem gut ausgebauten Highway durch ein nicht enden wollendes Flachland mit einer Krüppelvegetation, welche die harten Klimaverhältnisse nur allzu deutlich wiederspiegelt.

 

 

In Delta Junction endet schließlich der Alaska Highway und geht über in den Richardson Highway. An diesem diesem historischen Ort gönnen wir uns eine mittagliche Verschnaufpause. Am frühen Nachmittag besuchen wir dann eine idyllisch gelegene Töpferei abseits des Highways. Sie ist zwar geöffnet, doch keiner ist Zuhause...aber das scheint kein Problem für den Eigentümer zu sein. Für uns ungewöhnlich beantworten kleine Schilder im Ausstellungsraum alle käuferrelevanten Fragen. Wir suchen uns einige schöne Andenken aus und werfen brav den Kaufpreis in eine Box. That`s it!


am Nordpol...

Kurz vor Fairbanks erreichen wir den Nordpol...also nicht den Geographischen, aber aus Konsumentensicht mit ziemlicher Sicherheit, denn hier lebt Santa Claus. Zunächst sind wir etwas angewidert von diesem amerikanischen Touristenfang in Form eines überdimensionalen Weihnachtsmann, den man bereits von Weitem auf dem Highway sehen kann. Doch spätestens nachdem Tobi auf dem Schoss von Santa Claus Platz genommen hatte, war das Eis gebrochen. Fasziniert von den funkelenden Verlockungen hielten wir uns viiiell zu lange im Santa Claus House auf. Wie wäre es mit einer bewaffneten Weihnachtsmannfigur? Oder Weihnachtskugeln aus Schrotpatronen? Im waffentreuen Alaska bleibt da kein Wunsch offen :) ...erst nachdem unsere Taschen prall gefüllt mit Souvenirs waren, entließ uns Santa wieder aus seinem Reich.

 

.....dieser weltgrößte Weihnachtsmann sieht kein bisschen  psychopathisch aus, oder?!?....

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